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Arbeitsgruppe Physikalische Praktika (AGPP)
im Fachverband Didaktik der
Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG)


Geschäftsordnung

1. Gliederung der Arbeitsgruppe Physikalische Praktika

Die Mitglieder der AGPP sind Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen an Hochschulen, die das gemeinsame Interesse an der Organisation und Durchführung der praktischen Physikausbildung verbindet.

Die Organe der AGPP sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand

2. Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung (MV) ist das oberste beschlussfassende Organ der AGPP. Die MV tritt mindestens einmal im Jahr während der Praktikumsleitertagung oder der DPG-Schule zusammen. Die MV wird vom Vorstand einberufen und geleitet. Die MV ist ordnungsgemäß einberufen, wenn die Einladung unter Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung spätestens zwei Wochen vor Beginn der Versammlung veröffentlicht worden ist. Wenn die Mitgliederversammlung ordentlich einberufen wurde, ist sie beschlussfähig. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme. Abstimmungen erfolgen offen, sofern niemand eine geheime Abstimmung beantragt. Entscheidungen der MV werden mit relativer Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen getroffen. Änderungen der Geschäftsordnung müssen mit der Einladung zur MV angekündigt werden und bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Diskussion des Tätigkeitsbericht des Vorstands und der Arbeitsgruppen,
  • Wahl der Mitglieder des Vorstands und einer Sprecherin oder eines Sprechers,
  • Entlastung des Vorstands,
  • Beauftragung des Vorstand mit der Einsetzung von Arbeitsgruppen für besondere Aufgaben

Verlauf und Beschlüsse der MV sind in einem Protokoll schriftlich niederzulegen. Dieses wird von dem Schriftführer oder der Schriftführerin unterschrieben und seine Richtigkeit von der Sprecherin oder dem Sprecher des Vorstandes durch Unterschrift bestätigt. Das Protokoll kann beim Vorstand der AGPP angefordert werden.

3. Vorstand der Arbeitsgruppe Physikalische Praktika

3.1. Zusammensetzung

Der Vorstand (einschließlich Sprecher oder Sprecherin und Stellvertreterin oder Stellvertreter) besteht aus fünf Mitgliedern, die möglichst das Spektrum der verschiedenen physikalischen Hochschulpraktika abdecken. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von vier Mitgliedern beschlussfähig. Er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

3.2. Aufgaben des Vorstandes

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte der AGPP. Er ist befugt, die AGPP innerhalb der DPG und nach außen zu vertreten. Er legt der MV Rechenschaft über seine Aktivitäten ab.

Insbesondere gehören zu seinen Aufgaben:

  • er bereitet die jährliche Praktikumsleitertagung vor und organisiert sie im Einvernehmen mit der gastgebenden Institution,
  • er organisiert DPG-Schulen zur Thematik der Hochschulpraktika,
  • er beruft die Mitgliederversammlung ein, erstattet ihr einen Tätigkeitsbericht und sorgt für die Erstellung des Protokolls der MV,
  • er setzt Arbeitsgruppen für besondere Aufgaben ein,
  • er bestimmt einen stellvertretenden Sprecher oder eine stellvertretende Sprecherin des Vorstands,
  • er beruft eine Schriftführerin oder einen Schriftführer.

3.3. Wahl des Vorstands und des Sprechers oder der Sprecherin

Für die Vorbereitung und Durchführung der Wahl bestellt die MV einen Wahlausschuss (einen Vorsitz, eine Beisitzerin oder einen Beisitzer, einen Schriftführer oder eine Schriftführerin).

Der Vorstand wird von der MV gewählt. Aktiv wahlberechtigt sind anwesende Mitglieder der AGPP. Passiv wahlberechtigt sind alle Mitglieder der AGPP. Es entscheidet die relative Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Jedes Mitglied hat fünf Stimmen.

Anschließend wird die Sprecherin oder der Sprecher aus dem Kreis der designierten Vorstandsmitglieder gewählt. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

3.4 Amtszeit des Vorstands

Die Amtsperiode des Vorstands beginnt mit dem Ende der Veranstaltung, während der die Mitgliederversammlung stattgefunden hat, und umfasst drei Jahre. Sie endet mit dem Ende der Tagung, auf deren MV ein neuer Vorstand gewählt wurde. Vor einer Neuwahl beantragt der scheidende Vorstand Entlastung. Die Geschäftsunterlagen sind zum Ende der Amtszeit an den neuen Vorstand zu übergeben. Das Amt des Sprechers oder der Sprecherin darf in maximal zwei, eine Tätigkeit im Vorstand in maximal drei aufeinanderfolgenden Amtsperioden ausgeübt werden. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds wählt die nächstfolgende MV für die verbleibende Amtszeit des amtierenden Vorstands ein neues Vorstandsmitglied. Für die Zeit bis zur nächsten MV kann der Vorstand ein Vorstandsmitglied berufen, das dieses Amt vorübergehend wahrnimmt.

4. Inkrafttreten

Die Geschäftsordnung tritt am 26. September 2014 in Kraft.

 
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DPGWilhelm und Else Heraeus StiftungPhysikzentrum Bad Honnef